VfB Rumpfelf schlug sich tapfer

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Knappe Niederlage im Derby gegen Flehingen durch „Händetor“

(kri) Die Voraussetzungen für ein Derby auf Augenhöhe hätten nicht unterschiedlicher sein können, denn zum einen spekulieren die Flehinger noch auf den Spitzen – oder Relgationsplatz, während der VfB nach einer mageren Rückrunde im Mittelfeld gelandet ist. Der größere Unterschied war aber das Spielerpotential, denn dem VfB standen acht Stammspieler wegen Verletzung, Sperre und Kommunion nicht zur Verfügung. Die aufgebotenen VfB Akteure gaben aber ihr Bestes und hielten dem Flehinger Druck bis zur 60. Minute stand.

Im VfB Kader trafen sich Generationen wie die Oldies und als Sturmspitzen aufgebotenen Alexander Dittes und Uwe Rapp mit den Youngsters Paul Drabek und Simon Gehrer als Abwehrspieler. Die Frischlinge führten sich gut ein und zogen sich bei Zweikämpfen prächtig aus der Affäre. Das war auch notwendig, denn Flehingen drängte mit Macht auf eine frühe Entscheidung und sie sorgten vor allem bei Eckbällen für Gefahr. Hier standen aber die Lafia Brüder ihren Mann und stemmten sich als Torwart und Innenverteidiger gegen Hassmann, Ferentschik und Co. Früh schon musste Florian Hammes beim VfB ausscheiden und wurde durch Philipp Berger ersetzt. Auch das Brüderduell Uwe gegen Thomas Rappe war wegen Verletzung des Bretteners schon in der ersten Hälfte beendet. Für ihn kam Jonas Pascher ins Spiel.  Weiter waren die Gäste am Drücker und setzten den VfB mächtig unter Druck, aber ein Treffer wollte ihnen nicht gelingen. Entlastungsangriffe der Gastgeber blieben Mangelware und Torwart Wächter wurde nur bei Freistößen beschäftigt.

Es war eine Frage der Zeit wann die überlegenen Flehinger einen Treffer erzielen würden, doch die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte plätscherten so dahin, zumal auch die Gäste mit langen Bällen oft ins Niemandsland trafen. In der 60. Minute dann der große Auftritt von Gästestürmer „Hassi“ Hassmann der eine Flanke im Strafraum gekonnt mit der Brust und der Hand annahm und aus 10 Metern zum wie sich später herausstellte „Goldenen Tor“ vollstreckte. VfB Keeper Jannis Lafia monierte vehement das „Händetor“ und sah dafür vom Schiri gelb. Weiter hieß es beim VfB das ganze Augenmerk auf die Verteidigung auszurichten und doch wäre in der 85. Minute beinahe der Ausgleich gelungen, als Alexander Dittes bei seiner einzigen Torchance vom Schiri mit Abseits zurückgepfiffen wurde. In den Schlussminuten kamen beim VfB noch Daniel Pröll und Oldy Jochen Keller ins Spiel und sie konnten am Ende erhobenen Hauptes mit ihren Kameraden mit der knappsten aller Niederlagen leben.

Im Vorspiel kassierte die VfB Reserve trotz Führungstreffers von Kevin Licata eine 1:4 Niederlage gegen den FC Obergrombach.

Am kommenden Samstag reist die zweite Mannschaft nach Flehingen und VfB I gibt beim Spitzenreiter Neuthard am Sonntag seine Visitenkarte ab.

Derby Freundschaft anstatt Feindschaft: Während des Spieles war es gute Fußball Rivalität, nach der Begegnung konnte man gut miteinander umgehen.