Unverdientes Pokalaus für den VfB
Ein Brettener Fußballkenner brachte es nach dem Verbandspokalspiel gegen Ersingen auf den Punkt: „Die kommen im ganzen Spiel nur zweimal vor unser VfB-Tor und machen zwei Kisten. So brutal kann Fußball sein!“
Trainer Bruno Martins hatte mit Jan Hagmann und Phil Rüßmann zwei Neuen im Anfangsteam und beide enttäuschten nicht, zumal auch noch das junge Eigengewächs das 1:0 für den VfB in der ersten Halbzeit erzielte. Auf dem Kunstrasenplatz gab der VfB den Ton an, beherrschte Ball und Gegner, doch wollte der finale Pass nicht gelingen. Die zahlreichen Eisinger Zuschauer waren froh, dass ihr Team nur mit einem Tor Rückstand in die Pause ging.
Nach Wiederbeginn agierte der Gast mit dem Wind und kam etwas besser ins Spiel. Allerdings verhinderte der Pfosten bei einem Schuss von Murat Ertugrul die Erhöhung des Ergebnisses für den VfB, zumal der Nachschusstreffer wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Mit der ersten Chance markierten die Gäste in der 75. Minute den Ausgleich durch Jonas Striegel. Jan Hagmann hatte nach Flanke von Max Pfannenschmid den Führungstreffer auf dem Fuß, doch verhinderte Ersingens Keeper den Erfolg durch eine Glanzparade.
Nach 90 Minuten kam es zur Verlängerung und Philipp Eberl traf mit einem Heber nur die Querlatte. Man hatte schon mit einem Elfmeterschießen gerechnet, da wurde ein Ersinger Spieler im VfB-Strafraum zu Fall gebracht und Jonas Striegel verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:1-Erfolg.