Zwei Phil-Rüßmann-Tore reichten nicht
Der VfB Bretten traf im Heimspiel gegen den favorisierten Tabellenführer aus Stupferich auf eine erfahrene Mannschaft, die mit sieben Akteuren über 30 antrat. Dabei auch die Gondorf-Brüder, die schon in höheren Klassen gespielt hatten. Beim VfB kam mit Phil Rüßmann einer der vier VfB-Youngster von Anfang an zum Einsatz, während die drei anderen Neunzehnjährigen erst in der zweiten Hälfte von Trainer Bruno Martins aufs Feld geschickt wurden.
Gästetrainer Fabian Gondorf konnte schon in der 10. Minute jubeln, als sein Mittelstürmer Petar Cicek eine weite Flanke am langen Eck direkt verwertete. Die Gastgeber hatten im Spiel nach vorne am Anfang noch Sand im Getriebe, doch Mitte der ersten Hälfte kam auch der VfB zu Chancen, und es wurde über mehrere Stationen kombiniert. Kevin Licatas Abspiel war zu schwach, sodass Philipp Eberl noch gestoppt wurde. Danach prüfte der gleiche Akteur aber Gästekeeper Tomic, der mit einer Parade den Ausgleich verhinderte. In der 40. Minute versiebte Mittelstürmer Alex Jawo eine klare Kopfballchance, doch kurz vor der Halbzeit war er an einer Vorlagenstaffel über Philipp Eberl beteiligt. Der Ball kam zu Youngster Phil Rüßmann, der noch drei Schritte laufen konnte und dann gezielt zum 1:1-Halbzeitstand einschoss.
Mit Schwung begannen die Einheimischen den zweiten Durchgang, doch nach einem Abwehrfehler markierte Sautzer den SG-Führungstreffer. Ein gelungener Angriff brachte Stupferich per Flugkopfball durch Pfeiffer das 3:1, und das Spiel schien gelaufen. Der junge Phil Rüßmann fasste sich dann ein Herz und platzierte einen Kunstschuss mit seinem starken linken Fuß ins lange Eck zum 2:3. Ein gelungener Freistoßtrick der SG machte aber alle Bemühungen zunichte und brachte dem VfB eine 2:4-Niederlage gegen den Spitzenreiter.