VfB verabschiedet Spieler

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„Urgestein“ Felix Taafel beendet Karriere

(kri) Beim VfB werden traditionsgemäß am Ende der Saison Spieler verabschiedet, die mit Fußballspielen aufhören oder zu einem anderen Verein wechseln. Vorstand Dennis Berger und der Sportliche Leiter Wolfgang Herrmann bedankten sich und überreichten an drei Akteure Geschenke.

Mit Felix Taafel beendet ein Spieler seine aktive Fußballerlaufbahn, der sehr viel für den VfB Bretten geleistet hat. Es kommt heute nicht mehr oft vor, dass ein Spieler wie Felix Taafel dreizehn Jahre lang seine „Knochen“ für einen Verein hinhält. Ab der C Jugend wirkte er beim VfB und schaffte nach dem Krisenjahr 1995 mit der ersten Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga. Wechselhaft ging es weiter und 2008 kratzte man am Aufstieg in die Landesliga. Seine große Stärke zeigte der Abwehrrecke aber in kritischen Situationen als die erste Mannschaft gegen den Abstieg spielte und er als Kapitän voranging und den Gang in die Kreisklasse verhinderte. Zwei Jahre lang war er auch als Clubhauswirt tätig und brachte vor allem im ersten Jahr viel Bewegung in die Classics Sports Bar. Er stellte sich immer wieder für seinen VfB zur Verfügung bis ihn in diesem Jahr ein Achillessehnenabriss stoppte und seiner Karriere den Schlusspunkt setzte.

Viel zu früh muss Kevin Jelenko mit dem Fußballspielen aufhören, denn eine Knieverletzung lässt keinen weiteren Leistungssport mehr zu. Er durchlief die Jugendmannschaften des VfB und kam nach einem Zwischenspiel in Büchig wieder zurück zum VfB und avancierte zum Torjäger. Dadurch wurde auch Heidelsheim auf den Stürmer aufmerksam, aber er zog sich noch vor seinem feststehenden Wechsel einen Kreuzbandriss zu, an dessen Nachwirkungen er heute noch laboriert. Nach seinem Gastspiel in Heidelsheim und Büchig kam er 2016 wieder zum VfB und muss nun leider mit 25 Jahren seiner Verletzung Tribut zollen. Dem VfB war er immer verbunden, denn er trainierte zusammen mit seinem Schwager Jan Kinder Jugendmannschaften.

Beim VfB bedauert man immer den Wechsel von Spielern, die in der Jugendabteilung groß wurden, den Anschluss an die erste Mannschaft schafften und dann doch gehen. Paul Schreiter ist einer der „jungen Wilden“ der mit den A Junioren den Aufstieg in die höchste Badische Junioren Klasse erreichte und dann zweieinhalb Jahre zum Kader der ersten Mannschaft zählte. Ihn zieht es jetzt nach Gondelsheim.

Foto:kri
Der sportliche Leiter Wolfgang Hermann (li)und der erste Vorsitzende Dennis Berger (re) bedankten sich und verabschiedeten die Spieler Kevin Jelenko (2.v.li), Felix Taafel (Mitte) und Paul Schreiter (2.v.re)