VfB Erfolg in der Nachspielzeit

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Siegtor durch Nachwuchsspieler Emre Zor

(kri) Im VfB Lager war man sich klar, dass die zwei hohen Niederlagen in den letzten beiden Begegnungen gegen Birkenfeld und Reichenbach nur durch eine Verstärkung der Abwehr keine Wiederholung finden würden. Zwei Rotsünder kehrten ins Team zurück und mit der Viererabwehrkette Max Pfannenschmid, Nico Pelz, Yannik Ngalene und Jerome Lafia wollte man den gegnerischen Stürmern das Toreschießen schwer machen. ASV Durlach reiste als Absteiger mit einem routinierten Team an, in dem Spielführer Dragan Paljic als ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern Regie führte.
Der VfB begann keineswegs ängstlich und der aufgerückte Nico Pelz prüfte mit einem Kopfball den Durlacher Keeper; danach setzte Philipp Eberl den Ball neben den Pfosten. Ein Geschenk von Spielführer und Abwehrrecke Yannick Ngalene brachte ASV Stürmer Pavkovic in Ballbesitz, der mit sattem Schuss ins lange Eck zum 0:1 einnetzte. Der VfB schüttelte sich kurz und konnte das Spiel offen gestalten. Der junge Paul Dumetat setzte zu Sololäufen an und verwirrte die Durlacher, die zwar das gepflegtere Passspiel zeigen sich aber keine Torchance gegen die defensiv gut stehenden Kris Georgiev Schützlinge erarbeiten konnten. Mit einem herrlichen Spielzug über Max Pfannenschmid und Philipp Eberl kam der Ball zu Philipp Egle, der seine Torjägerqualitäten zeigte und zum 1:1 einschoss. Nikolai Albrecht zielte danach noch am langen Pfosten vorbei und als alle auf den Halbzeitpfiff warteten setzte sich der ASV über die rechte Seite durch und in der Mitte vollendete Celik zum 1:2. Eine kalte Dusche für den VfB zumal der Treffer in der ersten Minute der Nachspielzeit fiel.
Im zweiten Durchgang war das Spiel zunächst offen und ein Vorstoß von Jerome Lafia wurde zur Ecke abgewehrt. Die VfB Elf versuchte die Räume zuzustellen und ließ kein Durchkommen auf das Gehäuse von Manuel Görzner zu. Die Kombinationen von Paljic, Pavkovic und Co zeigten technische Versiertheit, zu klaren Torchancen reichte es aber gegen die kämpferisch starken Brettener nicht. Der VfB brachte mit Florian Hammes, Simon Gehrer und Emre Zor neue Leute und eine Kombination zwischen Nikolai Albrecht und Philipp Egle führte zum viel bejubelten Ausgleich. Im VfB Lager wäre man mit einem Punkt auch nicht unglücklich gewesen und es begann die fünfminütige Nachspielzeit. Ein hoher Ball von Yannick Ngalene segelte in den Strafraum des ASV und plötzlich war Emre Zor, vergessen von den ASV Abwehrspielern, völlig frei. Er nahm den Ball gekonnt an und versenkte ihn zum 3:2 Führungstreffer. Große Freude bei VfB Spielern und Zuschauern für einen mit großem Einsatz erkämpften Sieg.
Nun stehen dem VfB zwei äußerst schwere Auswärtsspiele gegen die Spitzenmannschaften in Fortuna Kirchfeld und Grunbach ins Haus, aber bei einer soliden Leistung wie gegen Durlach braucht man nicht im Voraus die Flinte ins Korn werfen.
Die VfB Reserve empfing zum Verfolgerduell auf Spitzenreiter Büchenau die zweitplatzierte Elf aus Kirrlach. Ein Abwehrfehler brachte die Gäste durch Oberacker in der 13. Minute in Front und da die VfB Stürmer den Ball auch nicht aus nächster Nähe im Tor unterbringen konnten, ging man mit 0:1 in die Pause. Lange rannte der VfB dem Rückstand hinterher, konnten keinen Treffer erzielen und musste sogar in den Schlussminuten noch das 0:2 durch Vogt hinnehmen. Die Tiago Alves Truppe gastiert am kommenden Sonntag bei FC Forst 2.

Foto:kri
Philipp Egle (li) mit zwei Toren und Emre Zor mit dem Treffer in der Nachspielzeit sorgten für den 3:2 Sieg des VfB Bretten