(kri) Beim Heimspiel des VfB Bretten gegen den FV 1912 Wiesental mussten die Spieler und Zuschauer bis in die siebte Minute der Nachspielzeit auf das Endergebnis warten – erst dann hatte sich der VfB mit 3:3 einen Punkt gesichert.
Die „Zwölfer“ entpuppten sich von Anfang an als unangenehmer Gegner, der die Brettener mit Forechecking mächtig unter Druck setzte. Dies bekamen deutlich die drei Youngster im VfB-Dress zu spüren, denn solche körperlichen Attacken waren sie nicht gewohnt. Aber auch die „gestandenen“ VfB-Spieler konnten sich nicht lösen, und so waren Szenen vor des Gegners Tor Mangelware. Die Gäste kamen zu einer Überlegenheit, bei der VfB-Keeper Dominik Georgiev nur durch eine Glanztat ein Tor verhindern konnte. In der 28. Minute war er machtlos, denn Straub versenkte den Ball am langen Eck zur Gästeführung. Der schnelle Yurdakul wurde vier Minuten später zum 2:0-Torschützen, als er dem jungen VfB-Akteur uneinholbar entwischte. Bis dahin hatte der VfB keinen gefährlichen Schuss auf das Gehäuse von Keeper Roth anbringen können. Zu allem Unglück verletzte sich auch noch Spielführer Silas Wittig und musste ausscheiden.
Nach dem Wechsel schwächten sich die Gäste selbst, denn das harte Einsteigen brachte Slade die Gelb-Rote Karte. Mit einem Mann mehr übernahm nun der VfB das Kommando, und nachdem Alex Jawo noch gescheitert war, versenkte er das Leder in der 61. Minute zum Anschlusstreffer. Nun berannte der Gastgeber den Zwölfer-Strafraum, aber bei einem Konter markierte Bartolovic das 1:3. Zu allem Übel verletzte sich auch noch Niklas Wenzel. Nach einem nicht gegebenen Abseitstor war in der 90. Minute Tillmann Johannes Barth zur Stelle und verkürzte auf 2:3. Danach sah Kevin Licata noch Gelb-Rot, und der VfB warf alles nach vorne. In der siebten Minute der Nachspielzeit gelang dann noch Safa Can Boran das Tor zum 3:3-Endergebnis.
