(kri) Im vierten Jahr der Zugehörigkeit zur Verbandsliga Nordbaden gehen dem VfB Bretten die Argumente und Punkte aus, um noch dem Abstieg zu entgehen. Bei noch sieben ausstehenden Spielen fehlen im Moment 15 Punkte auf den Relegationsplatz.
Im Heimspiel gegen SG Heidelberg Kirchheim spielte die Bruno Martins Truppe auf Augenhöhe, doch die zum Teil mit haarsträubenden Fehlern behafteten drei Gegentore ließen die Hoffnung schwinden. Der nach seiner Verletzung wieder mitwirkende Benny Hausmann scheiterte mit einem Lupfer und vor dem VfB-Tor fand Gästestürmer Haffa seinen Meister in VfB-Torwart Stavros Eirinikos. Dann in der 12. Minute das kuriose 0:1, als der Kopfball von David Kiefer an den Torwart und an den Pfosten prallte und danach den Weg ins Tor fand. Dann fand der VfB ins Spiel, aber der Ball landete nur an der Latte und Benny Hausmann konnte allein vor Keeper Gaber stehend den Ball nicht verwandeln. Weiter war der VfB am Drücker, doch die kalte Dusche erfolgte kurz vor Halbzeit, als der VfB-Keeper einen Ball abprallen ließ und im Nachfassen das Spielgerät und den Gegenspieler traf. Der Schiri deutete auf den Punkt und Sprecakovic verwandelte unhaltbar zum 0:2.
In der 54. Minute verdaddelten der VfB-Torhüter und zwei Abwehrspieler beim Spielaufbau das Spielgerät und Sprecakovic war der lachende Dritte und konnte den Ball einschieben. Bei den Einheimischen kamen noch Mo Arslanoglu, Can Torunn, Tim Hirsch und Terry Kangni Soukpe in die Begegnung, doch es gelang nur noch der Ehrentreffer als Alex Jawo in der 60. Minute per Elfmeter traf, nachdem Benny Hausmann gefoult worden war. Die vielen Zuschauer hatten nochmal Verbandsligaluft geschnuppert und bei den noch sieben ausstehenden Spielen sollte man diese Luft noch genießen.